// Konzepte: Engagement von Bürgern für Bürger
 
Arbeitskreis Bürgerstiftungen
 
Die erste Bürgerstiftung wurde 1996 in Gütersloh gegründet. Längst gibt es sie in über 100 Städten Deutschlands.
 
Bürger gestalten ihre Stadt
Quedlinburg gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Trotz dieser Auszeichnung steht die Stadt vor den gleichen Problemen wie andere Orte auch: Leere öffentliche Kassen lassen es nicht zu, Projekte oder Institutionen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Jugend, Bildung oder Umwelt ausreichend zu unterstützen. Bürgerliches Engagement ist deshalb gefragt. Seit dem 16. Mai 2007 hat Quedlinburg eine Bürgerstiftung, die sich aktiv für gemeinnützige Belange in der Region einsetzt: mit Ideen, ehrenamtlicher Arbeit und finanziellen Mitteln.
 
Eine lebendige Stadtkultur erhalten
Den Quedlinburgern geht es vor allem um die Gestaltung des kulturellen und sozialen Lebens ihrer Stadt. Die Bürgerstiftungen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Städte ein, damit sie für die Menschen heute und die künftigen Generationen lebenswert bleiben. Denkmalschutz und Denkmalpflege ist dabei in Ostdeutschland ein zentrales Anliegen, zum Beispiel in Mittweida oder Halle.
Mit kleinen oder großen Beträgen können sich die Bürger beteiligen. Im Gegensatz zu einer Spende bleiben gestiftete Summen dauerhaft erhalten. Allein von den Zinsen des Stiftungskapitals werden Projekte gefördert oder initiiert.
 
Weitere Informationen // www.buergerstiftungen.de